Enjeux didactiques autour de la posture de décentrement.

Enquête dans une classe de jeunes adultes du Canton du Vaud (Suisse)

Autor/innen

  • Lara Hedfi HEP-Vaud

DOI:

https://doi.org/10.26034/fr.zfrk.2025.4015

Schlagworte:

Enjeux didactiques autour de la posture de décentrement

Abstract

Dieser Artikel stellt eine Untersuchung vor, die in einer Klasse eines Waadtländer Gymnasiums im dritten Maturitätsjahr durchgeführt wurde und zum Ziel hatte, die Schülerinnen und Schüler zu ihrem anfänglichen Interesse an der Zusatzoption Geschichte und Religionswissenschaft zu befragen und ihre Begegnung mit dem Fach zu vertiefen. Der Artikel geht zunächst auf das biografische Profil der Schülerinnen und Schüler ein und stellt fest, dass die Bedeutung der Religion in ihrem Alltag ein großes Interesse an der Wahl dieses Wahlfachs und an der Entdeckung der Glaubenssysteme anderer hervorruft. Er unterstreicht die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler an die Zusatzoption in Bezug auf ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten. Anschließend geht er auf die Schwierigkeiten ein, die die Schülerinnen und Schüler mit dem Fach Geschichte und Religionswissenschaft haben. Diese äußern sich in Bezug auf die Haltung des Religionshistorikers, die mit der Dezentrierung und dem Fehlen von Werturteilen verbunden ist, was eine anfängliche Dekonstruktion ihrer sozialen Vorstellungen voraussetzt. Der Artikel ermöglicht es, die Frage zu stellen, wie die Schülerinnen und Schüler diese Dekonstruktion angehen, insbesondere wenn sie ihren eigenen Glauben betrifft.

Veröffentlicht

02.04.2026